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Pressemitteilung

Ein Jahr Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

"Nach einem Jahr bin ich wirklich sehr stolz auf das Team. Eine Klinik neu aufzubauen und zu etablieren ist eine große Aufgabe. Die haben wir gemeinsam mit viel Engagement und Empathie über alle Berufsgruppen hinweg mit Bravour gemeistert" fasst Dr. Gunter Joas, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJP) das erste Jahr zusammen.

mit der Eröffnung der Klinik waren alle Stationen voll belegt, dies ist auch bis heute so geblieben. Die hohe Nachfrage ist eine große Bestätigung für die Arbeit des Teams, über die sich alle sehr freuen. Auch wenn der Wehrmutstropfen von längeren Wartezeiten für Betroffene damit verbunden ist.

Es ist gelungen, die KJP im Landkreis Esslingen hervorragend zu etablieren und mit allen externen Partnern, wie Ärzten, Jugendamt, den Heimschulen oder Beratungsstellen zu vernetzen. Auch die Zusammenarbeit mit der Schule für Kranke ist sehr vertrauensvoll. Mit dem Neubau für die Schule werden  die Räumlichkeiten und die Möglichkeiten sicher  noch besser.

„Wir sind alle sehr zufrieden mit unserer Klinik auf dem Dach. Wir haben auf unseren Stationen eine sehr wohnliche Atmosphäre, es gibt genügend Platz für viele Aktivitäten drinnen und draußen auf dem Dachgarten“, ergänzt Dr. Gunter Joas.

Auch innerhalb des Klinikums Esslingen ist die zusätzliche Kompetenz der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Gewinn für das gesamte Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Mit einer großen Kinderklinik und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie erleben  alle die Erweiterung als großen Gewinn für das Haus. Die Fachgebiete ergänzen sich sehr gut, was vor allem für Betroffene sehr wertvoll ist. Erfreulich ist die hohe Auslastung der Klinik. Angesichts des bekannt hohen Bedarfs konnte in diesem Bereich mit einer hohen Auslastung gerechnet werden, die tatsächliche Nachfrage übertrifft diese Erwartungen.

Wünschenswert und auch notwendig wäre, angesichts der Zahlen, der Ausbau des tagesklinischen Angebotes. Der Bedarf ist sehr hoch und steigt fast von Quartal zu Quartal. Durch eine Ausweitung der Tagesklinik könnten die längeren Wartezeiten deutlich reduziert  und das stationäre Angebot entlastet werden. „Wir müssen über verschiedene Maßnahmen nachdenken, um die langen Wartezeiten zu reduzieren und den betroffenen Kindern und Jugendlichen noch zielgerichteter helfen zu können. Die Ausweitung der Tagesklinik wäre eine wichtige Maßnahme. Außerdem wäre eine neue Form der Behandlung zu Hause, das sogenannte „Hometreatment“ eine sehr gute Möglichkeit der ambulanten Versorgung“, erläutert Joas seine Zukunftspläne.

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Chefarzt Dr. Gunter Joas
Die Klinik betreibt 24 stationäre Plätze und verfügt über eine Tagesklinik mit sechs Plätzen. Die Klinik bietet ein breites Diagnostik- und Behandlungsangebot für das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder. Häufige Krankheitsbilder sind schulvermeidendes Verhalten,  Ängste, Depressionen, Zwänge, Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, gestörtes Essverhalten oder selbstverletzendes Verhalten. Zum Team gehören Ärztinnen, Psychologinnen, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutinnen, Kunst- und Bewegungstherapeutinnen, Heilerziehungspflegerinnen sowie psychiatrisch geschulte Kinderkrankenschwestern und -pfleger.

Kontakt:
Sekretariat der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Telefon: 0711 3103-3214
E-Mail: p.specht@klinikum-esslingen.de