Über uns
Pressemitteilungen
Professor Dr. Dr. Franck Billmann wird Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Esslingen
Professor Dr. Dr. Franck Billmann übernimmt am 1. Dezember 2026 die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Esslingen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der komplexen und minimalinvasiven Viszeralchirurgie stärkt das Klinikum einen zentralen Bereich seiner onkologischen Versorgung.
Professor Dr. Dr. Franck Billmann ist Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und spezielle Viszeralchirurgie. Zu seinen weiteren Qualifikationen zählen eine Zusatzqualifikation in chirurgischer Intensivmedizin, ein europäischer Facharzt (EBSQ) für chirurgische Onkologie und der europäische Facharzt für minimalinvasive und robotische Chirurgie, sowie ein Master of Health Business Administration (MHBA).
„Mit Professor Billmann gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für die moderne Viszeralchirurgie. Seine Erfahrung bei komplexen onkologischen Eingriffen ist eine große Bereicherung für unsere Patientinnen und Patienten", sagt Matthias Ziegler, Geschäftsführer des Klinikums Esslingen. „Er bringt zugleich ausgewiesene Kompetenz in der robotergestützten Chirurgie nach Esslingen. Dieses Feld wollen wir hier gemeinsam mit ihm entwickeln und ausbauen."
Ausbildung in Straßburg und New York, Stationen in Heidelberg und Freiburg
Seinen medizinischen Ausbildungsweg absolvierte der gebürtige Franzose unter anderem an der Universität Straßburg und der Mount Sinai School of Medicine in New York. Im Laufe seiner Karriere war er an renommierten Kliniken und Universitäten tätig, darunter die St. Vincentius Kliniken in Karlsruhe sowie die Universitäten Freiburg, Lübeck und Heidelberg.
An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg arbeitete Professor Dr. Dr. Franck Billmann als Sektionsleiter und erster Oberarzt u.A. in der minimalinvasiven und robotergestützten Chirurgie. Der Schwerpunkt lag auf Operationen bei Krebserkrankungen des Magens, des Darms, der Leber und der Bauchspeicheldrüse sowie in der endokrinen Chirurgie. Am Klinikum Heidenheim baute er das Europäisches Zentrum für minimalinvasive und robotergestützte Chirurgie auf. Er setzte hier auf eine enge Kooperation mit der Europäischen Gesellschaft für minimalinvasive Chirurgie (EAES).
Diese Erfahrung bringt er nach Esslingen mit. Die robotergestützte Chirurgie soll am Klinikum Esslingen gemeinsam mit dem neuen Chefarzt aufgebaut und weiterentwickelt werden.
Die vollständige Behandlungskette an einem Ort
Für die Behandlung von Krebserkrankungen ist entscheidend, wie gut die Fächer zusammenarbeiten. Am Klinikum Esslingen liegen alle Schritte an einem Standort: von der Diagnostik über die Aufbereitung des Gewebes in der Pathologie und die interdisziplinäre Tumorkonferenz bis zu Strahlentherapie, Psychoonkologie und Sozialdienst. Das Cancer Center Esslingen hat im Mai 2026 sein Audit erfolgreich absolviert. Die Krankenhausapotheke stellt die Medikamentenlösungen für die Krebsbehandlung individuell für jeden einzelnen Patienten her. In Kürze werden dafür neu geschaffene, hochmoderne Reinräume in Betrieb genommen. In der Onkologie beteiligt sich das Klinikum an zahlreichen klinischen Studien und eröffnet damit den Patientinnen und Patienten Zugang zum aktuellsten Stand der Medizin.
Die Wege sind kurz, die Ansprechpartner kennen sich, unterschiedliche Fach-disziplinen arbeiten interdisziplinär zusammen. Patientinnen und Patienten erhalten eine ganzheitliche onkologische Behandlung an einem Ort.
„Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung und meine chirurgische Expertise am Klinikum Esslingen einzubringen und gemeinsam mit dem Team die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln", sagt Professor Dr. Dr. Franck Billmann. „Die vorhandene Infrastruktur für interdisziplinäre Krebsbehandlungen im Cancer Center Esslingen war ein wesentliches Kriterium für meine Entscheidung, nach Esslingen zu kommen. Esslingen verfügt hier über ein exzellentes Angebot, das auch überregional keinen Vergleich scheuen muss. Ich freue mich darauf, dies gemeinsam mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen weiterzuentwickeln."
