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Große Alarm-Übung am Klinikum Esslingen

Rüsten für den Ernstfall

Am vergangenen Samstag, den 24. Mai 2025, fand am Klinikum Esslingen eine groß angelegte Einsatzübung statt. Über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Maltesern, DRK sowie Mitarbeitende des Klinikums probten in einem realitätsnahen Szenario den Ernstfall: Ein Brand in einem Patientenzimmer mit anschließender Evakuierung und medizinischer Notfallversorgung.

Das derzeit leerstehende Bettenhaus 2, das aufgrund anstehender Baumaßnahmen kurz vor dem Abriss steht, bot eine ideale Kulisse für die Übung. So konnte der Einsatz unter möglichst realen Bedingungen durchgeführt werden – ohne Einschränkungen für den laufenden Klinikbetrieb.

Insgesamt wurden 30 professionelle Patientenschauspieler aus dem simulierten Brandbereich evakuiert, während Feuerwehreinheiten den "Brandherd" löschten. Parallel dazu erfolgte durch Rettungsdienst und Klinikpersonal die medizinische und pflegerische Weiterbehandlung der Betroffenen. Auch Szenarien mit besorgten Angehörigen und psychisch belasteten Patienten wurden dargestellt, diese wurden durch entsprechend geschulte Fachkräfte betreut.

Die Lage wurde durch die Klinikeinsatzleitung in enger Abstimmung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr und dem Rettungsdienst koordiniert. Die rund zweistündige Übung diente nicht nur der Optimierung interner Abläufe, sondern vor allem der interdisziplinären Zusammenarbeit über alle Organisationen hinweg.

„Alle Beteiligten waren hervorragend vorbereitet. Die Übung hat gezeigt, wo wir bereits sehr gut aufgestellt sind – aber auch, an welchen Stellen wir uns noch verbessern können. Genau dafür sind solche Szenarien gedacht: um im Ernstfall schnell, strukturiert und kompetent handeln zu können“, waren sich Klinikkoordinatorin Anja Dietze und das Team der Einsatzkräfte einig.

Bild: Aufstellung der Rettungs- und Einsatzkräfte mit bereits evakuierten Patienten