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Befall des Nervensystems mit Rückenmarksentzündung nach Corona-Virus-Infektion

Patient im Klinikum Esslingen erfolgreich behandelt

Ob das SARS-CoV2-Virus tatsächlich in das Nervensystem eindringt, und zum Beispiel zu einer Hirnstamm-Entzündung führt, ist derzeit noch unklar. Wahrscheinlich ist, dass die Nerven welche Geruch und Geschmack weiterleiten recht häufig vom Virus betroffen sind. Dies führt aber meistens nicht zu einer dauerhaften Schädigung. Es häufen sich zudem Berichte über neurologische Komplikationen wie vermehrte Schlaganfälle und Hirnleistungsstörungen bei COVID-19- Patienten, die aber auch häufig alleine durch die schwere Erkrankung mit Notwendigkeit der Behandlung auf Intensivstation bedingt sein können.

Im Klinikum Esslingen wurde jetzt erstmals ein Patient aufgenommen, welcher nach einer COVID-19 Lungenentzündung zunehmende Lähmungen und eine Störung der Blasenfunktion aufwies. Als Ursache stellte sich eine Rückenmarksentzündung im Bereich der Brustwirbelsäule heraus. Es handelt sich hierbei um den ersten eindeutig nachgewiesenen Fall einer Rückenmarksentzündung nach COVID-19 Infektion. 

Die Pressemitteilung finden Sie hier.