Hirschlandstraße 97 · 73730 Esslingen a. N.

Radiologisches Zentralinstitut


Nuklearmedizin

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nuklearmedizinische Abteilung.
Hier wird die Diagnostik mit radioaktiven Substanzen durchgeführt (z. B. Lunge, Herz, Nieren, Knochen).
Angegliedert ist eine 5-Betten-Station zur Radiojodbehandlung von Schilddrüsenerkrankungen (Überfunktion, heisse Knoten, Schilddrüsenkrebs).
Ausgestattet ist die Abteilung u.a. mit einem modernen Doppelkopf-Ganzkörper-Kamera-System.

Zu untersuchende Organe:

Knochen, Schilddrüse, Herz, Nieren, Magen, Brustdrüse bzw. Wächterlymphknoten (nach Voranmeldung); Lunge und Blutungsquellensuche als Notfalluntersuchung jederzeit.

Die Untersuchung erfolgt durch Einspritzen einer radioaktiven Substanz in die Vene.
Für eine Jodspeicheruntersuchung der Schilddrüse wird eine schwach radioaktive Kapsel geschluckt.
Die Dosierung ist unschädlich für den Organismus; allergische Reaktionen sind  bisher noch nicht beobachtet worden.
Zu allen Untersuchungen ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.

Wann wird die nuklearmedizinische Schnittbilddiagnostik (SPECT) eingesetzt?

Herz

  • Darstellung des Herzmuskels mittels Thallium oder Technetium.
  • Die Aufnahmedaten werden datentechnisch aufbereitet.
  • Das Herz wird in Richtung der langen und kurzen Herzachse dargestellt.
  • Zur Abklärung bei der Frage nach einer Herzkranzgefäßerkrankung
    (empfindlicher als mit einem Belastungs-EKG)
  • Zur Bestimmung der Ausdehnung eines Herzinfarktes
  • Zur Bestimmung der Restvitalität des geschädigten Herzmuskels


Skelett

  • Überlagerungsfreie Darstellung von fraglichen Befunden zur genaueren Lokalisation im Rahmen der Skelett-Szintigraphie (empfindlicher als Röntgenaufnahmen des Skeletts).