Nuklearmedizin
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nuklearmedizinische Abteilung.
Hier wird die Diagnostik mit radioaktiven Substanzen durchgeführt (z. B. Lunge, Herz, Nieren, Knochen).
Angegliedert ist eine 5-Betten-Station zur Radiojodbehandlung von Schilddrüsenerkrankungen (Überfunktion, heisse Knoten, Schilddrüsenkrebs).
Ausgestattet ist die Abteilung u.a. mit einem modernen Doppelkopf-Ganzkörper-Kamera-System.
Zu untersuchende Organe:
Knochen, Schilddrüse, Herz, Nieren, Magen, Brustdrüse bzw. Wächterlymphknoten (nach Voranmeldung); Lunge und Blutungsquellensuche als Notfalluntersuchung jederzeit.
Die Untersuchung erfolgt durch Einspritzen einer radioaktiven Substanz in die Vene.
Für eine Jodspeicheruntersuchung der Schilddrüse wird eine schwach radioaktive Kapsel geschluckt.
Die Dosierung ist unschädlich für den Organismus; allergische Reaktionen sind bisher noch nicht beobachtet worden.
Zu allen Untersuchungen ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.
Wann wird die nuklearmedizinische Schnittbilddiagnostik (SPECT) eingesetzt?
Herz
Skelett