Kernspintomographie (MRT)
Seit November 2005 steht uns ein 1,5 Tesla Kernspintomograph (Avanto TIM) neuester Bauart zur Verfügung. Neben der Reduktion des Geräuschpegels um ca. 30% bietet die so genannte TIM-Technologie durch Verschaltung mehrerer Empfängerspulen die Möglichkeit, den ganzen Körper abzubilden.
Anders als bei der CT werden dennoch aufgrund der besseren Bildqualität und höheren Auflösung einzelne Organuntersuchungen bevorzugt.
Im einzelnen werden folgende Routineuntersuchungen durchgeführt:
- MRT Schädel, inklusive Diffusionswichtung zur Darstellung des frühen Schlaganfalls
- MRT Mamma (MR-Mammographie) bei auffälligen Befunden, die weder mammographisch noch sonographisch erkennbar sind, führen wir ebenfalls MR-gesteuerte Markierungen durch. Die MR-gesteuerte Probenentnahme (Biopsie) wird in Kürze etabliert.
- MR-Angiographie zur Darstellung der Anatomie von Arterien und Venen. Die nicht invasive MR-Angiographie dient häufig als Ausgangsbefund vor einer Operation oder einem interventionellen Eingriff.
- MRT Abdomen: In spezieller Untersuchungstechnik wird nach oraler Flüssigkeitsgabe die Darstellung des Dünn- und Dickdarms im Hinblick auf entzündliche Veränderungen durchgeführt. Zur Diagnostik der Oberbauchorgane ist diese Untersuchungstechnik nur sehr bedingt geeignet und sollte deshalb durch die im folgenden Genannten abgelöst werden.
- MRT Leber, MRT Pankreas (Bauchspeicheldrüse) oder MRT Nieren
- MRCP (MR-Cholangiopankreatographie) bedeutet die Darstellung des Gallengangssystems inklusive des Ausführungsgangs der Bauchspeicheldrüse.
- MRT Nebennieren mit spezieller Messung des Fettgehaltes zur Unterscheidung gutartiger und bösartiger Veränderungen.
- Skelett-MRT:
Wirbelsäule: Hochaufgelöst auf einzelne Wirbelsäulenabschnitte oder als Ganzwirbelsäule zur Statuserhebung
Gelenke: ohne und mit intraartikulärer Kontrastmittelgabe
Als Spezialuntersuchungen bieten wir die Kardio-MRT mit folgenden Möglichkeiten an:
- Funktionsdiagnostik (z.B. Auswurfleistung)
- Herzwand und Klappenbewegung
- Anatomievarianten und Strukturveränderungen
- Herzmuskeldurchblutung (Perfusion) in Ruhe und unter medikamentöser Belastung
- Herzinfarktdiagnostik nach Kontrastmittelgabe