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Radiologisches Zentralinstitut


Computertomographie (CT)

Seit September 2005 steht uns ein 40 Zeilen-Mehrschicht-Computertomograph (Somatom Sensation 40) der neuesten Generation zur Verfügung.  Dank dieses Gerätes, welches in der Lage ist, 40 Schichten pro Rotation bei einer Rotationszeit von 0,37 Sekunden zu leisten, können extrem schnelle Scangeschwindigkeiten mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung von weniger als 0,6 Millimetern pro Schicht verwirklicht werden.  Damit können sehr kurze Untersuchungszeiten mit einem deutlich erweiterten Untersuchungsspektrum kombiniert werden, da auch Untersuchungen an bewegten Organen, wie z.B. dem Herz möglich sind.

Grundsätzlich werden alle folgenden Leistungen als Standard von unserer Abteilung angeboten:

  • Schädel-CT

  • Thorax-CT, inklusive hochaufgelöster Darstellung und Erkennung von Lungenveränderungen im Submillimeterbereich mit entsprechender 3D-Auswertung.

  • Angio-CT zur Darstellung der Anatomie von Arterien und Venen. Insbesondere als Planungsmaßnahme vor Operationen bei Gefäßaussackungen (Aneurysmadiagnostik)

  • Abdomen-CT

  • Skelett-CT:
  • allgemein: Nativ-Spiral-CT in Dünnschichttechnik mit multiplanarer Rekonstruktion und Errechnung von Volumenbildern.
  • speziell: Mineralosteodensitometrie und Ermittlung des Osteoporosegrades und der eventuellen Frakturgefährdung

  • CT-gesteuerte Interventionen:
  • bildgesteuerte Probenentnahme (Biopsie)
  • Drainageeinlage bei Ergüssen oder Abszessen
  • Schmerztherapie durch lokale Injektion
  • Therapie von Durchblutungsstörungen durch Nervenverödung (Sympathikolyse)


Als Spezialuntersuchungen bieten wir folgende Verfahren an:

  • Kardio-CT:
    Ohne Kontrastmittel kann eine Bestimmung des Verkalkungsgrades der Herzkranzgefäße (Koronargefäße) und anhand dessen eine Risikoabschätzung für einen möglichen Herzinfarkt erfolgen. Mit Kontrastmittel werden die Koronarien direkt dargestellt. Obwohl die örtliche und zeitliche Bildauflösung noch nicht mit der Herzkatheteruntersuchung konkurrieren kann, können mit großer Sicherheit relevante Einengungen ausgeschlossen werden. Bei einem positiven Befund mit Nachweis einer Stenose muss jedoch zur Absicherung und ggf. Therapie ein Herzkatheter angeschlossen werden.

  • CT-Kolonographie (Virtuelle Koloskopie):
    Bei Patienten, bei denen eine klassische Darmspiegelung nicht erfolgen kann, können wir alternativ eine Untersuchung in der CT anbieten. Durch eine Darmdehnung mit Luft und anschließende Darstellung in Dünnschichttechnik können 3-dimensionale Bilder rekonstruiert werden, die eine Betrachtung der inneren Darmwand in gleicher Form wie bei der Darmspiegelung ermöglicht.

  • Perfusions-CT des Schädels:
    Für Akutpatienten der Schlaganfallsstation bieten wir die Möglichkeit einer Durchblutungsmessung an. Insbesondere im Frühstadium des Schlaganfalls ist es möglich, dass sich noch keine Veränderungen im „normalen“ CT-Bild des Kopfes finden. Durch eine Perfusionsmessung mit Kontrastmittel kann oft geklärt werden, ob und in welcher Größe ein Gebiet mit Unterversorgung vorliegt. Bei frühzeitiger Diagnose wird den Kollegen der neurologischen Klinik die Einleitung einer adäquaten Therapie ermöglicht.