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Invasive Kardiologie und Angiologie


Zur Behandlung von Verengungen der Herzkranzarterien stehen medikamentöse,  interventionelle und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Die Auswahl der für den Patienten optimalen Behandlungsmethode muss für jeden Patienten anhand des Koronarbefundes und der linksventrikulären Funktion anderer patientenspezifischer Faktoren – wie z.B. Begleiterkrankungen, Alter oder Patientenwunsch – in Absprache mit dem Patienten individuell festgelegt werden.

Sollte eine interventionelle Therapie notwendig sein, steht in unserer Klinik eine Aufdehnung der Herzkranzgefäße mit Ballon-Katheter (PCI) und die in den meisten Fällen notwendige Implantation von Gefäßstützen (Stents) zur Verfügung. In bestimmten Fällen – statistisch in 30-40 % – haben sich medikamentös beschichtete Stents als vorteilhaft erwiesen.

Sollte eine Bypass-Operation notwendig sein, erfolgt eine enge Kooperation mit der SANA-Herzchirurgie, Stuttgart (Direktor Prof. Dr. J. Rein). Die notwendige präoperative Diagnostik wird in unserer Klinik unmittelbar ergänzt. Es erfolgt eine digitale Übermittlung der Befunde, sodass eine zeitnahe operative Versorgung ohne unnötige Verzögerung erfolgen kann. Die Kooperation mit der SANA-Herzchirurgie hat sich in den letzten Jahren auf hohem fachlichen Niveau, insbesondere auch in Notfallsituationen, entwickelt.