Hirschlandstraße 97 · 73730 Esslingen a.N. · Telefon 0711 - 3103 0

Schmerztherapie


Schmerztherapie ist eine der Kernaufgaben der Klinik für Anästhesiologie. Wir erbringen schmerztherapeutische Leistungen vor allem im innerklinischen Bereich. Hierzu zählen: 

  • Behandlung postoperativer Schmerzen
  • Akutschmerzbehandlung
  • Behandlung chronischer Schmerzen
  • Schmerztherapie im Rahmen der Palliativmedizin
  • Neben der differenzierten Schmerztherapie durch orale Medikamente werden auch rückenmarksnahe und periphere Schmerzkatheterverfahren, ebenso wie Schmerzmittelpumpen (patienten-kontrollierte Schmerzmittelgabe, PCA) angewendet.


Der Schmerzdienst der Klinik für Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin wird für Patienten aller Kliniken und Abteilungen angeboten. Auswahl häufig behandelter Schmerzsyndrome:

  • Schmerzen des Bewegungsapparates, Kreuz- und Rückenschmerzen
  • Tumorschmerzen
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Phantomschmerzen
  • Neuralgien
  • Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen


Auswahl häufig angewendeter Verfahren:

  • Pharmakotherapie (medikamentöse Schmerztherapie)
  • Nervenblockaden
  • Rückenmarksnahe Blockaden
  • Akupunktur
  • Grenzstrangblockaden
  • TENS
  • Psychosomatische Grundversorgung


Informationen für Patienten
Unterschiede zwischen akuten und chronischen Schmerzen:

Akute Schmerzen sind als Warnfunktion und als Hinweis zur Diagnose der zugrunde liegenden Krankheit sinnvoll und besitzen somit eine wichtige biologische Funktion. Sie haben eine eindeutige Ursache. Die kausale Behandlung führt meist dazu, dass die Schmerzen nachlassen und nach einer gewissen Zeit, für die es Erfahrungswerte gibt, verschwinden. Dies gilt beispielsweise für Schmerzen vor oder nach einer Operation.

Chronischer Schmerz überdauert diesen zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet. Bei den betroffenen Patienten ist festzustellen, dass es für dieses Überdauern der Schmerzen mehrere ursächliche und anhaltende Faktoren gibt, die sich im somatischen (körperlich bedingten), psychischen und sozialen Bereich finden oder zumindest vermuten lassen. Die Behandlung muss zusätzlich zur Behebung der Ursache auch die Linderung oder Beseitigung der Folgen mit berücksichtigen.

Chronischer Schmerz kann zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit werden. Die Schmerzen haben dann ihre Leit- und Warnfunktion verloren und sich zu einem selbstständigen Krankheitsbild entwickelt. Diese Schmerzkrankheit ist neben den organischen auch durch die daraus folgenden psychosozialen Veränderungen und weitere Folgeschäden definiert, und sie bestimmt das ganze Leben des Patienten mit.