Wird ein bösartiger Tumor des Magens festgestellt, der sich hinter einem Magengeschwür verbergen kann (deshalb werden aus Geschwüren feingewebliche Proben entnommen), so wird durch Umfelduntersuchungen (Staging) die Ausdehnung des Tumors vor einer Operation eingeschätzt.
Die Operation umfasst im Regelfall die Entfernung des Magens (Gastrektomie) und seiner angrenzenden Lymphbahnen. Der Magen lässt sich sehr gut durch Dünndarm ersetzen (Rekonstruktion nach Y en-Roux bzw. „Ulmer Ersatzmagen“). Nach 5 Tagen wird der Kostaufbau begonnen. Unter einer Diätberatung, die stationär oder auch ambulant durchgeführt wird, wird die Nahrungsaufnahme schrittweise trainiert bis hin zu 5 kleinen Mahlzeiten, sodass normalerweise eine geringe oder gar keine Einschränkung der Lebensqualität durch die Magenentfernung resultiert. Für Patienten nach Magenentfernung bieten wir eine strukturierte Tumornachsorge an.