Klinik für
Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Medizinische Schwerpunkte
Elektrophysiologie

Unsere Klinik bietet seit April 2010 eine neue Therapieoption: die Elektrophysiologie zur Behandlung des Vorhofflimmerns. Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen im Alter und hat, je früher eine Therapie eingesetzt wird, sehr gute Chancen auf einen Behandlungserfolg.

Die Katheterablation, die wir zur Therapie einsetzen, gewinnt an Bedeutung. Wir bieten das gesamte Spektrum der klassischen Elektrophysiologie an. Alle relevanten Herzrhythmusstörungen werden auf hohem technologischem und medizinischem Niveau behandelt.

Hochfrequenz-Katheterablation und Kryoablation bei

  • Vorhofflimmern
  • Vorhofflattern
  • AV-Knoten-Reentry-Tachykardie
  • WPW-Syndrom Ablation komplexer Rhythmusstörungen mit Hilfe von 3-D-Mapping-Verfahren.

Wenn die medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht, das Vorhofflimmern zu behandeln, und ausgeprägte Beschwerden bestehen, kann die Ablationstherapie eingesetzt werden. Dabei werden die Regionen im Herzmuskel elektrisch stillgelegt, die Vorhofflimmern auslösen. Das Verfahren ist sehr aufwändig und deshalb auch innerhalb der Kardiologie eine Spezialdisziplin. In der Kardiologischen Klinik des Klinikums Esslingen wird die Ablationstherapie im speziell ausgerüsteten Herzkatheterlabor angeboten und durchgeführt.

Von den Leistenbeugen aus werden dünne Katheter durch die Blutgefäße bis in das Herz vorgeschoben. An den Einmündungen der Lungenvenen in den Vorhof werden dann gezielt die Regionen verödet, in denen die meisten störenden elektrischen Impulse gebildet werden. Durch den Eingriff entsteht Narbengewebe, das die Weiterleitung der Störsignale auf die Vorhöfe verhindert. Ziel ist es, dass der Herzmuskel des Vorhofes nur noch die Impulse erhält, die für einen normalen Herzschlag nötig sind. Allerdings ist die Ablationstherapie nicht bei allen Patienten anwendbar, die unter Vorhofflimmern leiden.