Die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin leitet die operative Intensivstation A53i. Sie verfügt über 14 Intensivbetten und behandelt im Jahr ca. 1.300 Patienten mit einer durchschnittlichen Verweildauer von drei Behandlungstagen.
Betreut werden Patienten aller operativ tätigen Kliniken
sowie interdisziplinär Patienten der
Mit ihrer speziellen intensivmedizinischen Kompetenz wird die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin auch in der Notfall-Aufnahme (Schockraum), der innerklinischen Notfallversorgung und dem Notarztdienst tätig. Unser Leistungsspektrum entspricht dem einer intensivmedizinischen Maximalversorgung. Modernste Beatmungs- und Überwachungstechnik, ständig verfügbare Organersatzverfahren, komplexe Diagnostikmöglichkeiten und exzellente interdisziplinäre Anbindungen an weitere spezialisierte Fachabteilungen im Klinikum Esslingen ermöglichen eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau.
Kontinuierliche Aus- und Fortbildung der in den ärztlichen und pflegerischen Bereichen tätigen Mitarbeiter sowie die Einbindung der Klinik für Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin in das ‚Netzwerk Intensivmedizin Oberer Neckarraum’ sind Ausdruck der ständigen Bestrebungen zur weiteren Optimierung der Patientenversorgung.
Im Folgenden möchten wir Ihnen Einblicke in die Bandbreite unserer intensivmedizinischen Leistungen geben und Ihnen Informationen für Sie als Patient oder als Angehöriger zur Verfügung stellen.
Einführung für Patienten
Auf die Intensivstationen werden Patienten aufgenommen, deren Zustand bedrohlich ist oder deren Zustand bedrohlich werden könnte. So führen nicht nur schwere Krankheiten, sondern auch Zustände nach großen und stark eingreifenden Operationen zur intensivmedizinischen Überwachung und gegebenenfalls Behandlung. Die Ergebnisse intensivmedizinischer Behandlung umfassen entsprechend der zugrunde liegenden Erkrankung eine große Spannweite. Ziel ist die Wiederherstellung der völligen Gesundheit oder zumindest das Erreichen eines weitgehend autonomen Zustandes des Patienten.
Terminale Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs im Endstadium, führen in der Regel nicht zur Aufnahme auf die Intensivstation. Auf diesem Gebiet ist die Palliativmedizin etabliert.
Personalstruktur & Ausbildung auf der Intensivstation
Intensivmedizin ist die Arbeit eines therapeutischen Teams aus Intensivmedizinern, Fachpflegepersonal für Anästhesie und Intensivpflege, Krankengymnasten, Logopäden und weiterer Spezialisten.
Die ärztliche Versorgung wird durch ein rund um die Uhr anwesendes, intensivmedizinisch erfahrenes Ärzteteam gewährleistet, so dass eine lückenlose qualifizierte Versorgung auch bei erhöhtem Notfallaufkommen sicher möglich ist. Außerdem können jederzeit ärztliche Spezialisten anderer Fachgebiete für komplexe Fragestellungen hinzugezogen werden. Neben der Ausbildung des eigenen ärztlichen Personals der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, bei der jeder Anästhesist eine Rotation auf der operativen Intensivstation im Rahmen der Facharztausbildung absolviert, bilden wir auch das ärztliche Personal der Kliniken für Unfall-, Gefäß/Thorax-, Allgemein- und Viszeralchirurgie in den Grundlagen der Intensivmedizin aus.
Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin ist außerdem zur Ausbildung der zweijährigen Zusatzausbildung "Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin" für Ärzte berechtigt. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen leiten wir regelmassig Studenten im Praktischen Jahr während der theoretischen und praktischen Ausbildung in der Anästhesie und der Intensivmedizin an.