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Was geschieht nach der Operation?
Nach einer Bauchoperation kann etwa sechs Stunden nach Narkoseende bereits schluckweise Flüssigkeit (Wasser, gesüßter Tee) getrunken werden.

Ein weiterer Kostaufbau erfolgt, wenn die Darmtätigkeit in Gang gekommen ist.

Von einer Festigkeit der geschaffenen Darmverbindungen (Anastomosen) ist in der Regel nach acht bis zehn Tagen auszugehen. Bis zu  diesem Zeitraum übernehmen die angelegten Darmnähte (Fäden oder Klammern) eine wichtige Haltefunktion.

Einige Faktoren wie Unterernährung, Rauchen und verschiedene Medikamente (z.B. Cortison) können die Heilung der Darmverbindungen und die Wundheilung jedoch verzögern.

Die Haut verschließen wir sorgfältig und kosmetisch ansprechend, entweder mit Hautklammern, die nach 6-8 Tagen entfernt werden, oder (bei kurzen Wunden) mit einem Faden, der nicht gezogen werden muss.

Vor der Entlassung führen wir mit Ihnen ein Entlassgespräch und führen eine Entlassuntersuchung durch. Um den Operationserfolg prüfen zu können und auf eventuell noch auftauchende Fragen eingehen zu können, vereinbaren wir mit Ihnen bei der Entlassung einen ambulanten Wiedervorstellungstermin in unserer (-> Poststationären Sprechstunde).

Bei Tumorpatienten erstellen wir ein strukturiertes Nachsorgeprogramm entsprechend den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Der Fall eines jeden Tumorpatienten wird in unserer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz (-> Tumorboard) besprochen.

Manchmal wird bei Tumorpatienten außerdem eine Empfehlung zu einer unterstützenden medikamentösen Behandlung (-> adjuvante Chemotherapie) ausgesprochen, um den Heilungserfolg nachhaltig zu unterstützen. In diesem Falle erklären wir Ihnen eingehend den vorgeschlagenen Behandlungsweg und möglicherweise auftretende Nebenwirkungen. Diese Behandlung kann in enger Absprache mit der Onkologischen Klinik je nach Patientenwunsch entweder dort (->Tagesklinik) oder wohnortnah durchgeführt werden.